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SAMOASamoa, das sogenannte Herz Polynesiens, der Ursprung des polynesischen Volkes.Bekannt wurde Samoa nicht zuletzt durch den Schriftsteller Robert L. Stevenson (Die Schatzinsel), welcher dort seine letzten Jahre verbrachte und dessen Grabstätte sich am Gipfel des Mt. Vaea befindet. Gary Cooper drehte an der Südküste den berühmten Film “Return to Paradise”. Kaum bekannt ist jedoch, dass von 1900 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges die deutsche Flagge über Samoa wehte. Als Überbleibsel dieser Kolonie zeugen noch heute eine deutsche Brauerei, viele Bauwerke und die Nachfahren. Über die Hälfte der Samoaner hat einen deutschen Nachnamen. Dank der vulkanischen Entstehung sind diese Inseln mit vielen kleinen Flüssen, Kraterseen und fruchtbarem Boden bestückt. Aber auch zahlreiche kleine weiße Sandstrände und Lagunen erwarten Sie. Verpassen Sie es auf keinen Fall, einmal eine natürliche Wasserrutsche auszuprobieren und die Kraft der Wasserfontänen zu testen. Mitten im Zentrum des Polynesischen Dreiecks und östlich der internationalen Datumslinie liegen die Inseln West-Samoas. Sie bestehen aus den beiden Hauptinseln Upolu mit seinem Internationalen Flughafen, Savaii, sowie sieben kleineren Inseln mit einer Gesamtfläche von 2.934 km². Zu den kleineren Inseln gehören Manono und Apolima, die sich zwischen der Meerenge der beiden Hauptinseln befinden. An der Nordküste Upolus liegt die Hauptstadt Apia. Die samoanischen Inseln werden im Innern von hohen Kratern und Bergketten durchzogen und sind oft sehr dicht mit Regenwald bedeckt. Die höchste Erhebung befindet sich auf Savaii. Der Mt. Sillisilli ragt 1.858 m über dem Meeresspiegel heraus. Im Norden von Savai brach in den Jahren 1905 und 1911 der Vulkan Mt. Matavanu aus und bedeckte große Flächen der Inseln mit seiner Lava. Nachweislich geprägt wurde die gesamte Insellandschaft vor etwa drei Millionen Jahren, als Vulkankegel aus über 4.000 m Tiefe emporwuchsen. Witterungseinflüsse haben zwischenzeitlich viele Schluchten und Täler entstehen lassen. Steilwandige Krater und deren Seen sind heute noch auf Upolu zu besichtigen. Die samoanische Staatsform orientiert sich am demokratischen System Englands, jedoch tief vermischt mit alter Häuptlingsaristokratie. Erhalten hat sich bis heute auch die samoanische Lebensweise Fa´a Samoa. Die Bevölkerung lebt in den über 360 Dörfern an den Küsten der Inseln und teilt sich die Arbeit genauso wie das Essen. Jeder hat hier das starke Gefühl, zu einer einzigen großen Gemeinschaft zu gehören. Man wird erstaunt feststellen, welch große Harmonie zwischen den Dorfbewohnern herrscht. Die Familien (aiga) leben in runden oder ovalen fale (Häusern) die im Halbkreis um den Dorfplatz angeordnet und nach jeder Seite hin offen sind. Privatspähre gibt es hierbei wenig. Das Familienleben spielt sich vor den Augen der anderen Bewohner ab. Da die Samoaner keinen eigentlichen Eigentumswert kennen, gehört dort jedem alles. Bei Festen und Feiern ist das ganze Dorf auf den Beinen. Übermütig werden Blumengirlanden um Kopf und Hals getragen und überschwenglich getanzt. Auffällig sind auch die vielen Tätowierungen oft über die ganzen Beine und den Rumpf der Einheimischen, welches Würde und Macht ausstrahlt. Freundliche Menschen, strahlende Pazifiksonne, ein überwältigendes Angebot an Flora und Fauna, rauschende Wasserfälle, kulinarische Köstlichkeiten und ein tiefblaues Meer versprechen einen unvergesslichen Urlaub.
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